Wolfgang Henkel

Willkommen auf meiner Homepage …
… ich bin begeisterter Hobbyfotograf und fotografiere seit meiner Kindheit – am liebsten in der klassischen Schwarz-Weiss Fotografie, aber auch digital. Auf diesen Seiten soll es vor allem um Fotografie gehen – um die Bilder im engeren Sinn und die Kameratechnik im weiteren Sinne.

Mein fotografischer Werdegang

Zum Fotografieren kam ich mit etwa 5 Jahren durch meinen Vater. Er schenkte mir eine einfache Kamera mit Rollfilm und war nicht gerade begeistert, wenn ich die 12 Bilder schon nach einer halben Stunde voll hatte. Die Qualität reichte gerade einmal für Kontaktabzüge. Einige meiner Fotos aus dieser Zeit haben bis heute überdauert.

Durch einen Fotolabor-Kurs in der Schule lernte ich dann im siebten Schuljahr, meine Schwarz-Weiss Filme selbst zu entwickeln und zu vergrößern.Von dem alten Fotografen in unserem Dorf wurde ein gebrauchter Vergrößerer gekauft und zu Hause im Keller eine Dunkelkammer eingerichtet. Obwohl ich neben Schwarz-Weiß auch Farb-Dias und Stereo-Fotos mache, hängt mein Herz nach wie vor am selbst entwickelten Schwarz-Weiß Abzug auf Baryt-Papier. Hier liegt auch der Grund meiner langen Weigerung, digital zu fotografieren: Ich wollte mir die Arbeit in der Dunkelkammer nicht nehmen lassen.

Fotografie und die Zeit

Fotos stellen oft den Wunsch dar, einen Augenblick, die Gefühle, das Erlebte, das Gesehene irgendwie festzuhalten, um es vor dem Vergessen zu bewahren. Dass das auch funktioniert, beweisen viele Fotos, die vielleicht von der Aufnahmetechnik nichts Besonderes sind, die aber beim Betrachten eine Lawine von Gefühlen und Erinnerungen lostreten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Fotos in Schwarz-Weiss oder Farbe, als Dia oder Papierbild gemacht wurden.
Oft ändern sich so auch der gefühlte Wert und die Bedeutung eines Fotos im Laufe der Zeit: Fotos, bei denen man sich mit der Aufnahme und der Gestaltung einmal viel Mühe gemacht hat und man es kaum abwarten konnte, dass endlich der Film voll wird, sind nach den Jahren völlig bedeutungslos geworden. Dagegen stolpert man irgendwann über alte Bilder auf denen ein glücklicher Augenblick festgehalten wurde oder auf denen längst vergessene Personen sind u.s.w. Dann wird das Bild aus dem Karton gefischt und behutsam beiseite gelegt oder sogar eingerahmt.

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