Digital

Update – Canon EOS 6D
Ein schneller Autofocus und rauscharme Bilder auch bei hohen ISO-Werten waren irgendwann doch unwiederstehlich. Die Entscheidung für Canon war nach den guten Erfahrungen mit der EOS 50D, der G5 und der alalogen A1 leicht. Besonders die Möglichkeit bei Schwarz-Weiß Fotos einen Orange oder Rotfilter zu simulieren gefällt mir gut.
Leider hat mich mit der Spiegelreflex auch wieder die Sucht nach Wechselobjektiven eingeholt.

Der schleichende Wechsel von Analog zu Digital
Nach langer Weigerung bin ich auch in die Ditialfotografie eingestiegen. Canon G5 und Panasonic FZ50. Beide Kameras haben ein schwenkbares Display. Dieses Display erweitert die Einsatzmöglichkeiten enorm, weil man nicht immer gezwungen ist, die Karmera vors Auge zu nehmen. Froschperspektive oder über Kopf-Aufnahmen sind damit überhaupt kein Problem.
Natürlich ist es fantatstisch, sofort das Ergebnis sehen zu können und die Bilder per eMail zu versenden. Man kann auch Geld sparen, wenn man nicht mehr den ganzen Film beim Labor entwickeln lässt, sondern gezielt nur noch die besten Bilder zum Printen abgibt. Aber ich glaube, dass das Löschen der misslungenen Fotos genauso viel Disziplin kostet, wie früher die Auswahl des Motivs bei der Emulsionsfotografie. Da hat man nur 36 Bilder auf dem KB-Film oder sogar nur 12 auf dem Rollfilm zur Verfügung und nicht etwa Platz für ein paar hundert Bilder. Löscht man die schlechten Bilder nicht, kostet es Speicher (der auch Geld gekostet hat) und man müllt sich zu mit Fotos, die alle verwaltet werden wollen. Auch das Betrachten eines solchen Archivs auf dem Computer ist dann nicht wirklich spannender, wie früher ein Diaabend bei Bekannten.

Nach der ersten Begeisterung werden mir zusehends auch die Schwächen der Digitalkameras, wie die lange Auslöseverzögerung oder die geringe Empfindlichkeit bei wenig Licht, bewusst.
Deshalb besinne ich mich jetzt wieder mehr meiner analogen Ausrüstung und versuche die beiden Systeme entsprechend ihrer jeweiligen Stärken einzusetzen.

Ich bin sicher, dass meine Rolleis noch funktionieren werden, wenn es für meine jetzigen Digitalkameras keine Akkus oder Speicherkarten mehr geben wird und wenn niemand mehr weiß, was das „jpg“-Format ist. Wer dann seine Fotos nicht immer sorgfältig auf das aktuelle Dateiformat und die aktuelle Computer-Hardware portiert hat, wird seine Bilder nicht mehr sehen können. Die Baryt-Abzüge aus dem Fotoalbum (oder aus dem Schuhkarton) wird man dann immer noch genauso betrachten können.

Kommentare sind geschlossen.